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HAPPY RABBITS
Infos zur artgerechten Kaninchenhaltung
© by Happy Rabbits
ERNÄHRUNG
Heu
Bei Heu oder auch dem "Brot der Kaninchen" handelt es sich um das Grundnahrungsmittel. Es muss deshalb in ausreichender Menge den ganzen Tag über zur Verfügung stehen und sollte von der Qualität so hochwertig wie möglich sein. Das Heu sollte grün sein, frisch duften und Kräuter und Blüten enthalten.
Die Kaninchen dürfen so viel Heu fressen, wie sie möchten. Keine Sorge - sie können davon nicht zu dick werden und es ist sehr wichtig, dass die Verdauung ständig in Bewegung bleibt. Der Darm des Kaninchens verfügt nur über eine geringe Muskulatur, ist also ein so genannter Stopfdarm. Der Speisebrei wird nicht, wie beim Menschen durch eine Darmperistaltik, sondern in erster Linie nur durch nachkommende Nahrung weitergeleitet. Dies ist einer der Gründe, weshalb Kaninchen nie ausgenüchtert werden dürfen.
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Gemüse und Obst
Kaninchen benötigen täglich frisches Grünfutter. Jedoch sollten Sie Ihr Tier an neues Futter nur langsam gewöhnen und nicht wahllos alles anbieten. Kaninchen reagieren auf Futterumstellungen oft mit Durchfall, da sie eine sehr empfindliche Verdauung haben.
Bieten Sie also von den neuen Futtersorten nur kleine Portionen an, um zu testen ob Ihre Tiere das Futter mögen und vertragen.
Füttern Sie bitte nichts, von dem Sie nicht wissen, ob es Ihr Kaninchen auch verträgt.
Im schlimmsten Fall kann das tödlich enden!
Eine Liste mit Obst und Gemüse, welches Kaninchen fressen dürfen, finden Sie am Ende dieser Seite.
Bitte waschen Sie Obst und Gemüse immer mit heißem Wasser ab, um Schadstoffe so gut es geht zu entfernen.
TIPP: Ich bewahre das Frischfutter größtenteils im Kühlschrank auf, weil es sich dort am besten hält. Wichtig ist dann aber das Futter min. eine Stunde vor der Fütterung aus dem Kühlschrank zu nehmen. Kaltes Futter ist schädlich für die Tiere und kann z.B. zu Durchfall führen. Besonders dickeres Gemüse wie Möhren, Fenchel, Pastinake etc. speichern die Kälte noch lange in ihrem Inneren.
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Wasser
Auch Wasser muss den Tieren den ganzen Tag zur Verfügung stehen.
Es kann sein, dass Sie den Eindruck haben, dass die Kaninchen nicht viel trinken, da sie auch Flüssigkeit über das Frischfutter aufnehmen - überlassen Sie die Wahl aber den Tieren. Nur diese wissen, wie viel sie benötigen.
Das Wasser sollte nicht in Trinkflaschen angeboten werden, denn hierbei sind die Kaninchen gezwungen eine unnatürliche Kopfhaltung anzunehmen und es kommt viel zu wenig Flüssigkeit raus.
Verwenden Sie stattdessen einen schwerden Napf. In der Natur trinken Kaninchen aus Bächen und Pfützen und halten ihren Kopf hierbei in Richtung Boden.
Auch wenn Ihnen die Flasche praktisch erscheint, bietet ein Napf durchaus mehr Vorteile! Er ist wesentlich hygienischer, selbst wenn Einstreu hinein fallen sollte. Das Wasser muss sowieso täglich ausgewechselt werden. In der Flasche hingegen sammeln sich Bakterien und Schlick, die sich nur schwer und zum Teil gar nicht entfernen lassen. Ein Napf ist wesentlich leichter zu reinigen - dies sollte täglich geschehen.
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Frische Äste, Zweige...
Zweige, Äste und Blätter sind tolles Futter und bringen Abwechslung in die Ernährung. Sie sorgen zusätzlich für Zahnabrieb und bieten für die Kaninchen Spaß und Beschäftigung.
Achten Sie jedoch darauf, woher die Äste stammen. Die besten Orte sind der eigene Garten, Wiesen und Wälder, wenn Sie eine Abgasbelastung ausschließen können.
Eine Liste mit Baum- und Sträuchersorten finden Sie am Ende dieser Seite.
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Trockenfutter & Co.
All das was Sie in den Zoofachläden an Trockenfutter, Drops, Knabberstangen und anderen "Leckereien" finden, brauchen Kaninchen überhaupt nicht! Im Gegenteil! Es ist sogar schädlich.
Die Futtermittelindustrie unterstützt die irrtümliche Meinung natürlich. Doch Trockenfutter, auch Pellets sind in den meisten Fällen bloß grün gefärbtes zusammen gepresstes Getreide.
Kaninchen nehmen in freier Natur kein Getreide zu sich!
Dies verklebt im schlimmsten Fall den empfindlichen Verdauungstrakt und kann schwere Gesundheitsstörungen auslösen. Wenn das Verdauungssystem lahm liegt, kann das zum Tod des Tieres führen.
Kaninchen benötigen kein Getreide! Dieses viel zu kalorienreiche und ungesunde Futter macht bloß dick und krank.
Also Finger weg! Getreide gehört in keinen Kaninchenmagen!
Wenn Sie nicht ganz auf Trockenfutter verzichten möchten, bietet Trockenobst und -gemüse eine gute Alternative. Dies ist gesünder als das getreidehaltige Trockenfutter.
Aber hier heißt es "weniger ist mehr". Ein Esslöffel pro Kaninchen am Tag ist absolut ausreichend, da Kaninchen diesen Zusatz an sich nicht benötigen.
Alles zur richtigen Futterumstellung finden Sie hier bei sweetrabbits.
Hier finden Sie einen schönen Shop, von dem ich und meine Wollsocken rundum begeistert sind. : )
Der Kaninchenladen
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Brot, Knäcke
Wie bereits erwähnt ist Getreide schädlich für Kaninchen und davon enthält Brot jeglicher Art genug.
Somit verbietet sich dies schon von alleine.
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Mineralsteine
Es heißt, dass Kaninchen diesen Zusatz an Mineralien brauchen, aber bei einer ausgewogenen Ernährung besteht hier keinerlei Bedarf.
Im Gegenteil - diese Mineralstoffe schaden dem Tier mehr als sie Gutes tun.
Die Tiere können dadurch krank werden und zu häufige Nutzung kann zu einen vermehrten Zahnabrieb führen.
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Weitere Tipps zur Ernährung und eine Futterliste finden Sie bei sweetrabbits.
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